The One Ring - Im Wilderland

Ein freudiges Wiedersehen und eine kurze Reise, die zu einer langen wird.

Wilderland

03. März 2944:
Zu Beginn der Geschichte treffen einige Veteranen der Schlacht der 5 Heere nach 3 Jahren erneut in der Stadt Esgaroth in einer Herberge namens “Vrodagazaun”. Es handelt sich dabei um den Halbling Zacharias Walmsberg, den Waldmenschen Caeldar, die beiden Waldelben Eleal und Damodar sowie um den Zwergen Grimloc, die einst gemeinsam gegen die herannahenden Orks fochten und sich achten lernten.
Die Stimmung in der Stadt ist gut und Zacharias ist nach einigen guten Geschäften gut gelaunt. Er konnte seine Reisegesellschaft mit den erhandelten Gütern wieder nach Hause schicken und unter dem Vorwand, selber nach weiteren Geschäftsfeldern Ausschau halten zu wollen, in der Stadt bleiben. Selbstverständlich war seine eigentliche Intention aber mehr, nun endlich erneut einige Abenteuer zu erleben, jetzt wo er seine alten Gefährten endlich wiedersehen konnte.
Der Abend in der Herberge gestaltet sich sehr fröhlich, das gute Essen und das vorzügliche Bier tun ihr übriges. Cealdar unterhält die Gäste mit einigen sehr schön vorgetragenen Weisen, um sich die Unterkunft für die Nacht zu verdienen. Die Gespräche der Gefährten kreisen immer wieder um die Geschehnisse vor 3 Jahren, den Drachen und die Schlacht der fünf Armeen. Am Ende des Abends beschließen sie schließlich, am nächsten Tag eine kurze Reise zur alten Stadt zu unternehmen, um vielleicht einen Blick auf den Körper des Drachen werfen zu können, der dort nach einigen Geschichten der Anwohner des neuen Esgaroths immer noch liegen soll.

04. März 2944:
Am nächsten Tag lässt sich Zacharias frühzeitig wecken und beginnt den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück. Kurze Zeit später kommen auch die restlichen Gefährten herunter. Nach dem Frühstück macht sich die Gruppe schließlich gut gelaunt auf den Weg nach Süden, das Seeufer entlang.
Nach einiger Zeit erreicht die Gruppe den Ort, an dem früher einmal die alte Stadt Esgaroth Stand. Nur noch einige Pfähle, die im Wasser stehen, geben noch Hinweise auf die alte Stadt, der Rest würde von dem Drachen verbrannt. Neugierig schaut Zacharias, ob er einen Blick auf den toten Körper des Drachen erhaschen kann. Schnell gelingt es ihm, einen Körper im Wasser zu erkennen, der tatsächlich der Drachen zu sein scheint. Deutlich erkennt man ein Glitzern der goldenen Schuppen, die das Ungeheuer einst schützten. Doch genau in dem Augenblick, in dem Zacharias den Fund näher untersuchen will, sind Hilferufe zu hören.
Bei dem Rufenden handelt es sich um einen Jungen von etwa 10 Jahren. Flehend bittet er die Gruppe, seinem Vater zu helfen, der offensichtlich von seinen eigenen Wachen angegriffen wird. Schnell wirft Zacharias noch einen Blick auf den Ort, an dem der tote Drache liegt um sich zu merken, wo er liegt und folgt dann den bereits voraneilenden Gefährten.
Die Gruppe erreicht schließlich eine Szene des Kampfes. Drei Gestalten bedrängen eine vierte, die lediglich mit einem Ast bewaffnet mit dem Rücken an einem Baum steht. Als die Gruppe sich nähert, ruft der Junge bereits laut nach seinem Vater. Die drei Krieger drehen sich um und erklären, wenn auch in einem unfreundlichen und bedrohlichen Tonfall, das der Vater des Jungen sie beim Glücksspiel betrogen hätte und sie nun lediglich ihr Geld zurück haben wollten. Einer Aufforderung Damodars, die Waffen zu senken, kommen sie hingegen nicht nach. Auch, als Grimloc diese Aufforderung wiederholt, geben die unbekannten Kämpfer nicht nach. Alles scheint auf einen Kampf hinaus zu laufen.
Doch kurz bevor die Situation außer Kontrolle gerät, bringt ein einzelner Pfeilschuss des Elben Eleal die Krieger zum Schweigen, streift der Pfeil doch eine empfindliche Stelle zwischen seinen Beinen. Dieser Warnschuss erinnert die Fremden offensichtlich daran, dass mit der Schießkunst der Elben nicht zu spaßen ist und sie ziehen sich auf ein Wort ihres Anführers zurück.
Nachdem die Halunken verschwunden sind, bedankt sich der Vater bei den Gefährten. Offensichtlich war der gute Mann das Opfer von Betrügern geworden, die sich als Wächter hatten anwerben lassen, um ihn außerhalb der Stadt zu überfallen. Sein Weg sollte ihn durch den Düsterwald zum Anduin führen, wo er seine Eisenwaren verkaufen wollte. Im Laufe des Gesprächs bietet er der Gruppe an, ihn statt der falschen Wachen auf seinem Weg zu begleiten. Als Sold bietet er jedem in der Gruppe 2 Goldstücke an. Sein Name ist Baldor, der seines Sohnes ist Belgo.
Angesichts der Tatsache, dass Zacharias noch einige Besitztümer in der Stadt zu liegen hat und dass für die Reise noch einige Vorräte eingekauft werden müssen, kehren sowohl der Händler als auch die Gruppe in die Stadt zurück. Dort angekommen streifen sie ein wenig durch die neu aufgebaute Stadt, um einige Vorräte und Ausrüstung für ihre anstehende Reise einzukaufen. Grimloc kauft sich zusätzlich ein Pony und zwei Fässer Bier. Anschließend kehren alle in die Herberge zurück, um ein weiteres Mal das vorzügliche Essen genießen zu können und dort die Nacht zu verbringen. Caeldar spielt ein weiteres Mal auf, um sich die Unterkunft für die Nacht zu verdienen. Wieder finden seine Lieder einen großen Anklang und die Stimmung ist hervorragend.

05. März 2944:
Am nächsten Tag brechen alle bei Tagesanbruch in Richtung Düsterwald auf. Das erste Ziel sind die Hallen Thranduils. Die Laune von Zacharias hält sich in den ersten Stunden aufgrund des ausgefallenen Frühstücks in Grenzen. Schlecht gelaunt läuft er voraus und vertilgt sein Lunchpaket, welches er am Abend zuvor beim Wirt bestellt hatte. Der Tag vergeht und schließlich bereitet die Gruppe ihr Nachtlager vor. Es wird ein viel zu karges Abendessen vorbereitet und die Wachen werden aufgeteilt. Schließlich lassen sich alle bei einem kleinen Feuer nieder.

06. März 2944:
Die Nacht vergeht ereignislos und die Gruppe reist am nächsten Morgen weiter. Am frühen Nachmittag erreicht die Gruppe den Fluss, wo einige sie einige Elben mit Booten erwarten. Die Elben scheinen Baldor zu kennen und zu schätzen. Die Ponys werden auf die Boote gebracht und die Elben führen die Boote flussaufwärts. Gegen Abend landen die Boote an einer geeigneten Lagerstätte und erneut wird ein Nachtlager aufgeschlagen. Da die Elben die Wachen übernehmen, können die Gefährten eine erholsame Nacht verbringen.

07. – 11. März 2944:
Die Reise geht weiter und auch die Gefährten werden am Rudern beteiligt. Das Wetter wird ein wenig schlechter, doch lässt sich niemand davon beirren. Grimloc und Zacharias wirken dabei durch die Ruderarbeit zunehmend erschöpft und zumindest Zacharias auch zunehmend schlecht gelaunt.

12. März 2944:
Die Gruppe hat mittlerweile den Düsterwald erreicht und rudert auf einen See. Dort lenken die Elben die Boote in eine kleine Höhle, in der sich eine Anlegestelle befindet. Die Hallen von Tharnduil sind erreicht.
Am unterirdischen Anlegesteg begrüßt die Gefährten Lindor, der Kellermeister des Elbenfürsten. Der beredte Zacharias stellt dem edlen Elben die Gefährten einzeln vor und vergisst nicht, auf ihre Taten und Einsatz in der Schlacht der fünf Heere hinzuweisen. Ebenso beredt erzählt er die Geschichte ihres Zusammentreffens mit Baldur, der offensichtlich auch hier ein hohes Ansehen genießt.
Beeindruckt von der Höflichkeit und Redekunst des Halblings veranlasst Lindor, den Gefährten einige gemütliche Kammern zuzuweisen und sie mit Essen zu versorgen, auch wenn Ihnen der Besuch des eigentlichen Palastes verwehrt bleibt. Dies lässt sich leider auch nicht durch den Versuch Damodars ändern, der mit dem Hauptmann der Wache spricht und für seine Freunde ein gutes Wort einlegt. Doch aufgrund der Gemütlichkeit der Unterkunft mangelt es den dort Wartenden an nichts und die zwei Tage, die sie dort verbringen, vergehen wie im Fluge. Schließlich erläutert ihnen Baldor zusamme mt Lindor den weiteren Weg ihrer Reise durch den Düsterwald. Sie werden bis zum verwunschenen Fluss weiter auf den Elbenbooten reisen. Dort soll die Reisgruppe an Land gehe und dem alten Elbenpfad nach Osten folgen, bis sie den Düsterwald verlassen.
Lindor ermahnt sie, keinesfalls den Pfad zu verlassen du nicht vom Wasser des verwunschenen Flusses zu trinken.

13. März 2944:
Die Reisegruppe bricht wie am Tag zuvor besprochen wieder auf und erreicht nach einem halben Tag den Ort, an dem sie an Land gehen. Lindor, der die Gruppe begleitet hat, verabschiedet sich und reist wieder zurück in den Palast. Die Gefährten machen sich aber zusammen mit Baldor und seinem Sohn auf, dem alten Elbenpfad zu folgen.

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Rubycon

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